Skonto-Rechner – Skonto und Nachlass richtig berechnen
Rechnungsbetrag, Nachlass und Skontokonditionen eingeben. Du siehst sofort den Zahlbetrag und was das Skonto im Jahreszins bedeutet.
Ergebnis
| Nachlass | 0,00 € |
|---|---|
| Netto nach Nachlass | 5.000,00 € |
| Umsatzsteuer | 950,00 € |
| Rechnungsbetrag brutto | 5.950,00 € |
| Skontobetrag | 119,00 € |
| Zahlbetrag bei Skontoabzug | 5.831,00 € |
| Effektiver Jahreszins des Skontos | 37,24 % |
Die Berechnung läuft ausschließlich in deinem Browser – es werden keine Eingaben übertragen oder gespeichert. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Direkt im Angebot rechnen – mit HaweproSo rechnet der Skonto-Rechner
Die Reihenfolge ist entscheidend: Erst der Nachlass, dann die Umsatzsteuer, zum Schluss das Skonto auf den Zahlbetrag.
Zahlbetrag = (Netto − Nachlass) × (1 + USt) × (1 − Skonto %)
Effektiver Jahreszins = Skonto % ÷ (100 − Skonto %) × 365 ÷ (Zahlungsziel − Skontofrist)
Beispielrechnung
Rechnung über 1.000 € netto, 10 % Nachlass, 19 % USt, 3 % Skonto bei Zahlung in 10 statt 30 Tagen:
- 1.000 € − 100 € Nachlass = 900 € netto
- 900 € × 1,19 = 1.071,00 € brutto
- 1.071,00 € × 3 % = 32,13 € Skonto
- Zahlbetrag: 1.038,87 €
Der effektive Jahreszins liegt bei 3 ÷ 97 × 365 ÷ 20 = 56,44 %. So viel „kostet“ dich das Geld, das du 20 Tage früher bekommst.
Skonto einpreisen statt verschenken
- Skonto in den Preis einrechnen: Bei 2 % Skonto den Angebotspreis um rund 2,05 % erhöhen (100 ÷ 98), dann bleibt dein Erlös gleich.
- Nur für schnelle Zahler: Skonto lohnt sich für dich, wenn du Liquidität brauchst oder Zahlungsausfälle vermeiden willst.
- Frist kontrollieren: Zieht ein Kunde Skonto nach Ablauf der Frist ab, darfst du den Differenzbetrag nachfordern.
In Hawepro legst du Skontokonditionen einmal fest. Sie erscheinen automatisch mit Frist und Zahlbetrag auf der Rechnung.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Skonto und Nachlass?
Ein Nachlass (Rabatt) senkt den Preis sofort und steht schon auf der Rechnung. Skonto ist ein Preisnachlass für schnelle Zahlung – der Kunde darf ihn nur abziehen, wenn er innerhalb der Skontofrist zahlt.
Wird Skonto vom Brutto- oder Nettobetrag berechnet?
In der Praxis vom Bruttobetrag, also dem Zahlbetrag. Die Umsatzsteuer mindert sich dabei anteilig mit – der Kunde zahlt weniger Steuer, du führst weniger ab. Rechnerisch ist das Ergebnis gleich.
Muss Skonto auf der Rechnung stehen?
Ja. Nach § 14 Abs. 4 Nr. 7 UStG muss jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts – also auch Skonto – auf der Rechnung angegeben sein, z. B. „2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen“.
Warum ist der effektive Jahreszins so hoch?
Weil du das Skonto für nur wenige Tage schnellere Zahlung gewährst. 2 % für 20 Tage früheres Geld entsprechen über 36 % Zins pro Jahr. Für Kunden ist Skonto deshalb fast immer lohnend – für dich ist es teuer, wenn du es nicht einpreist.
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Schluss mit Excel und Taschenrechner
In Hawepro rechnest du Aufschläge, Abschläge, Skonto und Stundensätze direkt im Angebot und in der Rechnung – inklusive E-Rechnung.
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