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Stundenlohn-Rechner – was kostet eine Mitarbeiterstunde wirklich?

Aus 18 € Bruttolohn werden schnell über 30 € Kosten je produktiver Stunde. Der Rechner zeigt dir, warum – und mit welchem Wert du kalkulieren musst.

Lohn

€/Std.
Std.

Lohnnebenkosten

%
RV 9,3 + KV 7,3 + Ø-Zusatzbeitrag 1,45 + PV 1,8 (Sachsen 1,3) + AV 1,3 (Stand 2026)
%
U1/U2 je nach Krankenkasse, U3 Insolvenzgeldumlage 0,15 % (2026)
%
Je nach Gefahrtarif deines Gewerks
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z. B. SOKA-BAU, betriebliche Altersvorsorge

Ausfallzeiten

Tage
Tage
Tage
%
Ohne Fahrten, Rüstzeiten, Lager, Werkstatt

Ergebnis

Jahresbrutto inkl. Sonderzahlungen37.440,00 €
Lohnnebenkosten Arbeitgeber9.790,56 €
Arbeitgeberkosten pro Jahr47.230,56 €
Kosten je bezahlter Stunde22,71 €
Anwesenheitsstunden pro Jahr1.680 Std.
Produktive Stunden pro Jahr1.428 Std.
Kosten je Anwesenheitsstunde28,11 €
Kosten je produktiver Stunde33,07 €
Faktor zum Bruttostundenlohn1,84

Die Berechnung läuft ausschließlich in deinem Browser – es werden keine Eingaben übertragen oder gespeichert. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Direkt im Angebot rechnen – mit Hawepro

So rechnet der Stundenlohn-Rechner

Arbeitgeberkosten pro Jahr = (Bruttostundenlohn × Wochenstunden × 52 + Sonderzahlungen) × (1 + Lohnnebenkosten %)

Anwesenheitsstunden = (260 Arbeitstage − Urlaub − Feiertage − Krankheit) × Wochenstunden ÷ 5

Kosten je produktiver Stunde = Arbeitgeberkosten ÷ (Anwesenheitsstunden × Produktivität %)

Beispielrechnung

Ein Geselle verdient 18 € brutto bei 40 Wochenstunden. Die Lohnnebenkosten liegen bei 26,15 % (Sozialversicherung, Umlagen, BG). Er hat 30 Urlaubstage, 10 Feiertage und 10 Krankheitstage und ist zu 85 % produktiv:

  • Jahresbrutto: 18 € × 40 × 52 = 37.440 €
  • Arbeitgeberkosten: 37.440 € × 1,2615 = 47.230,56 €
  • Anwesenheit: 210 Tage × 8 Std. = 1.680 Std., davon produktiv 1.428 Std.
  • Kosten je produktiver Stunde: 33,07 € – das 1,84-Fache des Bruttolohns

Was du mit dem Ergebnis machst

  • Als Lohnkosten im Stundenverrechnungssatz: Die Kosten je produktiver Stunde sind die Basis für deinen Stundenverrechnungssatz.
  • Für die Nachkalkulation: Mit dem Wert prüfst du im Deckungsbeitrag-Rechner, ob ein Auftrag Geld verdient hat.
  • Produktivität steigern: Jeder Prozentpunkt mehr Produktivität senkt die Kosten je Stunde. Weniger Zettelwirtschaft und kürzere Wege helfen am meisten.

In Hawepro hinterlegst du deine Lohnkosten in Lohnprofilen. Mit der Zeiterfassung siehst du, wie viele Stunden wirklich auf Kundenaufträge entfallen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zum Stundenverrechnungssatz?

Der Stundenlohn-Rechner zeigt, was dich eine Mitarbeiterstunde kostet. Der Stundenverrechnungssatz zeigt, was du dem Kunden berechnen musst – dort kommen Gemeinkosten, Fahrzeuge, Büro und Gewinn dazu.

Wie hoch ist der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung 2026?

Rund 21 % des Bruttolohns. Er setzt sich zusammen aus Rentenversicherung 9,3 %, Krankenversicherung 7,3 % plus die Hälfte des Zusatzbeitrags (durchschnittlich 1,45 %), Pflegeversicherung 1,8 % (in Sachsen 1,3 %) und Arbeitslosenversicherung 1,3 %. Dazu kommen die Umlagen U1/U2 (je nach Krankenkasse), die Insolvenzgeldumlage U3 (0,15 %) und die Berufsgenossenschaft.

Wie hoch ist der Mindestlohn?

Der gesetzliche Mindestlohn liegt seit dem 01.01.2026 bei 13,90 € brutto je Stunde und steigt zum 01.01.2027 auf 14,60 €. Branchenmindestlöhne aus Tarifverträgen können höher liegen. Der Rechner warnt dich, wenn du unter dem gesetzlichen Wert liegst.

Was zählt zur produktiven Zeit?

Nur Stunden, die du einem Kunden in Rechnung stellen kannst. Fahrzeiten ohne Vergütung, Materialbeschaffung, Aufräumen, Werkstatt und Besprechungen sind unproduktiv. 80–90 % Produktivität sind im Handwerk ein guter Wert.

Zwei Handwerksgesellen auf der Baustelle

Schluss mit Excel und Taschenrechner

In Hawepro rechnest du Aufschläge, Abschläge, Skonto und Stundensätze direkt im Angebot und in der Rechnung – inklusive E-Rechnung.

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